| Mittwoch, den 30. November 2011 um 00:00 Uhr |
Veranstaltung zum bedingungslosen Grundeinkommen
Das Grundeinkommen hat sich zu einer gut durchdachten Forderung in Teilen der Politik und der Gesellschaft entwickelt. Bei der Diskussion um das Grundeinkommen zeigt sich nun, das die zentrale Frage nach der gesellschaftlichen Umverteilung von gesellschaftlichen Reichtum in einer fortgeschrittenen Industriegesellschaft nicht mehr zu hintergehen ist. Worauf begründet sich aber die Forderung nach gesellschaftlicher Umverteilung durch ein Grundeinkommen? Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Tatsache, das ein Grundeinkommen Einkommen gibt, ohne das dabei Erwerbstätigkeit im Austausch gegen Lohn geleistet wird. Dies durchbricht die Mauer der bisherigen gesellschaftlichen Praxis, die Utilitarismus fordert; also die Vorstellung, das nur „nützliche“ Leistung für die Gesellschaft entlohnt wird; wobei die Betonung auf „nützlich“ liegt. Das „nützlich-sein“ ist aber wiederum eine Sache der Zuschreibung, die festlegt, was und wie nützlich ausgeübte Tätigkeiten sind, und wie diese dementsprechend entlohnt werden. Worauf stützt sich nun eine philosophische Begründung des Grundeinkommens, die diesen Utilitarismus hinterfragt und teilhabe an der Gesellschaft schon als Nutzen an sich betrachtet? Die Referenten Ronald Blaschke und Sven Sladek werden diese Frage in kompetenter Weise diskutieren. Der Verein "Garten der Philosophie e.V." lädt Sie recht herzlich zu dieser Diskussion ein. Wann: Donnerstag, 01. Dezember 2011 Uhrzeit: 18.30 Uhr Wo: Dietrich-Keuning-Haus, Dortmund Anfahrt: Leopoldstrasse; U41, U47 Referenten: Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen); Sven Sladek (Piraten) Garten der Philosophie e.V., Dortmund |


